Außenansicht des Museum Würth in Künzelsau mit Skulpturen von Robert Jacobsen

Ausstellungsvorschau

Stephan Balkenhol
Sammlung Würth und Leihgaben

Museum Würth, Künzelsau

22. November 2026 bis 11. Juli 2027

Täglich 11 - 18 Uhr, Eintritt frei

 

Mit einer groß angelegten Ausstellung würdigt das Museum Würth den international renommierten Bildhauer, Grafiker und Zeichner Stephan Balkenhol. Als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter der zeitgenössischen Skulptur hat er der figurativen Bildhauerei entscheidende neue Impulse verliehen und setzt bis heute Akzente – auch an teils ungewöhnlichen Orten im öffentlichen Raum.

Charakteristisch sind seine Männer- und Frauenfiguren in schlichter, zeitloser Alltagskleidung. Ihre Haltung wirkt ruhig, ihr Ausdruck oft zurückhaltend und offen zugleich. Gerade diese scheinbare Einfachheit macht Balkenhols Arbeiten so eindrücklich: Sie erzählen keine eindeutigen Geschichten, sondern lassen Raum für eigene Gedanken, Empfindungen und Fragen.

 

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das Material. Balkenhol arbeitet mit massiven Holzblöcken, aus denen er seine Figuren mit Hammer und Meißel herausstemmt. Die Spuren der Bearbeitung bleiben sichtbar und geben den Skulpturen eine besondere Präsenz zwischen Rohheit und Lebendigkeit.

 

Die Ausstellung im Museum Würth zum 70. Geburtstag des Künstlers entstand in enger Zusammenarbeit mit Stephan Balkenhol. Sie vereint ältere und neuere Arbeiten und gibt einen eindrucksvollen Einblick in ein Werk, das die zeitgenössische Skulptur maßgeblich geprägt hat.

Galerie

Sieben menschliche Holzfiguren von Stephan Balkenhol in einem weißen Ausstellungsraum

Stephan Balkenhol, 7 Figuren mit Haus, 2005/2006, Wawaholz, bemalt, Höhe zwischen 167 und 174 cm, Sammlung Würth, Inv. 9254-9261 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026; Foto: Volker Naumann, Schönaich

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