Visualierung Erweiterung Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall, (c) Henning Larsen Architects, München

Erweiterungsbau der Kunsthalle Würth nimmt Gestalt an

Die Baumaßnahmen zur Erweiterung der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall nach Entwürfen des Architekturbüros Henning Larsen München schreiten voran. Zum 25-jährigen Jubiläum wird der Erweiterungsbau nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt und am Eröffnungswochende 16.Oktober 2026 bis 18.Oktober 2026 feierlich eröffnet. Die bisher 51 Ausstellungen und über fünf Millionen Besucherinnen und Besucher seit Eröffnung 2001 unterstreichen die Bedeutung der Kunsthalle Würth als kulturellen Anziehungspunkt.

Dem Architekturbüro Henning Larsen Kopenhagen ist es bereits 2001 beim Neubau der Kunsthalle Würth gelungen eine beeindruckende Symbiose zwischen Altstadt und moderner Architektur zu schaffen. Die Erweiterung führt diesen Gedanken der harmonischen Einbindung fort, was sich zum Beispiel an der Gestaltung der Fassade aus lokalem Muschelkalk ablesen lässt, der bereits für den Bestandsbau verwendet wurde. Die Konzeption der Erweiterung ermöglicht einen Rundgang durch das Haus bei weiteren 600 m² Ausstellungsfläche auf insgesamt 3.200 m². Außerdem entsteht ein neuer Willkommensbereich mit Museumsshop und großzügigem, modernisierten Café. Die Erweiterung umfasst neben modernen Workshopräumen für kreativ-praktische Angebote der Kunstvermittlung ebenfalls Büroflächen.

 

Die Eröffnungsausstellung widmet die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall Anselm Kiefer, der zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg zählt. Seine Inspirationsquellen liegen in den Werken der großen Geister der Literatur, in überlieferten Mythen aus jüdisch-christlichen, ägyptischen und orientalischen Kulturen sowie Theorien zur Weltentstehung.

 

Er hat aktiv zur Erneuerung der zeitgenössischen Malerei beigetragen. Sein Werk erstreckt sich mit außergewöhnlicher Kraft über ein sehr weites Feld künstlerischen Schaffens, das vor allen Dingen auch die Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte beinhaltet. Dabei nutzt Kiefer Materialien wie Blei, Erde, Asche oder getrocknete Pflanzen, die seinen Arbeiten eine physische Präsenz und symbolische Tiefe verleihen. Mit über 60 Arbeiten zählt Anselm Kiefer zu den zentralen Künstlern der Sammlung Würth – nicht zuletzt dank seiner engen persönlichen Verbindung zum Sammler Reinhold Würth. Zur Eröffnung der erweiterten Kunsthalle Würth präsentiert die Sammlung in Zusammenarbeit mit dem Künstler eine eindrucksvolle Werkschau, die Arbeiten Kiefers aus fünf Jahrzehnten zeigt - ergänzt durch Leihgaben aus dem Atelier Kiefer.

 

Die Kunsthalle Würth wird am Eröffnungswochenende 16. Oktober 2026 bis 18.Oktober 2026 mit der Ausstellung Anselm Kiefer – Alles, was der Fall ist. Sammlung Würth und Leihgaben feierlich eröffnen.

Areal Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall

Areal der Kunsthalle Würth Schwäbisch Hall mit den Erweiterungsbauten (rot) © Henning Larsen Architects, München

Das Areal der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall mit dem sich im Bau befindlichen Erweiterungsbau.

Das Areal der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall mit dem sich im Bau befindlichen Erweiterungsbau. Foto Würth / Ufuk Arslan

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Tag

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Tag © Henning Larsen Architects, München

Visualierung Erweiterung Kunsthalle Würth

Visualierung Erweiterung Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall ©Henning Larsen Architects, München

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Nacht

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Nacht © Henning Larsen Architects, München

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