Kunst
Vorträge / Lesungen
Verhüllen und Enthüllen in Mittelalter und Moderne
26. Januar 2027
19:00 Uhr · Johanniterkirche, Schwäbisch Hall
Tickets ab 01.12.2026
Tickets ab 01.12.2026
Eintritt frei
Von Adam und Eva über Hubert Gerhard bis Christo: Vortrag von Stefan Trinks

Warum wird seit dem 15. Jahrhundert zunehmend auf Leinwand statt auf Holztafeln gemalt und wieso nimmt die ausgefeilte Sprache der Tücher in dieser Zeit so enorm zu?

Der Siegeszug des Leinengewebes als Bild- und symbolischer Bedeutungsträger hing direkt mit seiner inhaltlichen Aufladung seit Anbeginn der christlichen Kunst zusammen.

Über die flatternden Lendentücher mittelalterlicher Kruzifixe bis hin zu beinahe autonomen Gewanddarstellungen reicht die Vortragsreise bis hin zu Beuys, Johns und Christo.

Stefan Trinks, seit 2017 Privatdozent für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und als Feuilleton-Redakteur der FAZ für das Kunstressort zuständig, legte mit seiner Dissertation zur Renaissance-Skulptur des elften Jahrhunderts am Jakobsweg den Grundstein für seinen kunsthistorischen Forschungsschwerpunkt. Er habilitierte im Weiteren über eigenbewegte Stoffe vom frühen Mittelalter bis in die zeitgenössische Kunst.

 

Die Johanniterkirche in Schwäbisch Hall, die Hubert Gerhards Bronzerelief „Madonna mit Kind" (1600/1602) beherbergt, hat an diesem Tag bis 19.00 Uhr geöffnet.

Eintritt frei, begrenzte Platzzahl.

Die Veranstaltung findet im Adolf Würth Saal der Kunsthalle Würth statt.

Anmeldung ausschließlich per Onlineformular unter „Tickets“ ab 01.12.2026, 11.00 Uhr

 

Abbildung: Hans Holbein d.Ä., Die Geburt Christi(Detail), um 1494, Sammlung Würth, Inv. 6539

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